Rasterfahndung beim “Holzklotzmord”

Juli 22nd, 2008 by Thomas

Wie verschiedene Seiten berichten (z.B. Spiegel online oder Focus Online) berichten, dass im Zuge der Fahndung nach den Tätern im sogenannten Holzklotzmord auf möglicherweise rechtswidrige Mittel zurückgegriffen wurde.

Bei der Tat wurde von einer Autobahnbrücke ein Stück eines Stamms einer Pappel auf die darunter liegende Fahrbahn geworfen. Dieser Holzklotz traf dabei ein Auto und tötete die Fahrerin.

Im Zuge der Ermittlungen wurde nun offenbar auf Mobiltelefondaten zurückgegriffen. Durch dieses Vorgehen wurden eine Menge Menschen verdächtigt, nur weil sie bzw. ihr Handy sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Gegend aufgehalten hat. Das typische Ergebnis einer Rasterfahndung.

Wirklich super, zeigt sich doch mal wieder, dass vorhandene Daten von Behörden und Interessenten auf jeden Fall genutzt werden. Da wird im Rahmen der Speicherung von Internetverbindungsdaten, Gesundheitsdaten, biometrischen Merkmalen usw. usf. noch einiges auf uns zukommen. Aber wir haben ja nichts zu verbergen…

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