Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Cloning

Freitag, Dezember 29th, 2006

After years of delay, the Food and Drug Administration tentatively concluded yesterday that milk and meat from some cloned farm animals are safe to eat. That finding could make the United States the first country to allow products from cloned livestock to be sold in grocery stores.

Source: www.nytimes.com

Interesting. So the FDA says, that meat and milk of cloned animals is as safe as meat and milk of naturally grown animals. Well, that might be true but somehow I have doubts.

Have these people never seen Star Trek? In one episode there was a civilisation of cloned people who were near extinction because the cloning process amplified gene defects. If there was a scientific background to that episode (I don’t know, if this cloning-problem really exists) and if cloning animals becomes more cost-effective we might have to find other food delivering animals in the future.

But perhaps I am just an conservative european man who is afraid of progress…

Wen stört es?

Montag, Oktober 30th, 2006

Durch die Erwärmung der Erdatmosphäre drohen der Weltgemeinschaft nach einer neuen Klimastudie größere wirtschaftliche Schäden, als sie von den beiden Weltkriegen zusammen verursacht wurden. Der in London vorgestellte Bericht des ehemaligen Weltbank-Chefökonomen Nicholas Stern beziffert die möglichen Kosten des Klimawandels auf 5,48 Billionen Euro. Nichthandeln gegen den Klimawandel könne eine neue Weltwirtschaftskrise auslösen, warnte Stern. Seinem Bericht zufolge kann sich die Erde in den nächsten 100 Jahren um durchschnittlich bis zu fünf Grad erwärmen, wenn nichts gegen den Treibhauseffekt unternommen wird. Die Folgen wären verheerende Sturmfluten und extreme Dürren, die an die 200 Millionen Menschen obdachlos machen könnten. “Dringendes Handeln ist erforderlich, weil der Ausstoß von Treibhausgasen rasch ein gefährliches Ausmaß erreicht”, heißt es in dem Bericht.
[...] Eine neue Studie des UN-Klimasekretariats belegt unterdessen, dass der Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern ungeachtet der Klimaschutzziele von Kyoto erneut zugenommen hat. Allerdings ist die Entwicklung in den einzelnen Ländern höchst unterschiedlich. Während zum Beispiel in Deutschland die Emissionen zwischen 1990 und 2004 um 17,2 Prozent sanken, wuchsen sie in den USA von 1990 bis 2004 um 15,8 Prozent. Die stärkte Zunahme verzeichneten zwischen 1990 und 2004 die Türkei (plus 72,6 Prozent), Spanien (plus 49 Prozent) und Portugal (plus 41 Prozent). Nicht berücksichtigt in dem UN-Report sind die Emissionen aus Boomstaaten wie China und Indien, die nicht Mitglied der UN-Klimakonvention sind.
UN-Klimasekretär Yvo de Boer forderte die Staaten auf, ihre Anstrengungen zur Umsetzung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen zu verstärken. Besonders im Transportwesen seien Verringerungen der Treibhausgase dringend notwendig, sagte de Boer. In diesem Sektor hätten die Emissionen zwischen 1990 und 2004 weltweit um 23,9 Prozent zugenommen, im internationale Luftverkehr sogar um 52 Prozent.

Quelle: ndrinfo.de

Tja, die Überschrift ist Programm. Solange nicht die Mehrheit der Menschen, inklusive der Eliten natürlich, von den Veränderungen betroffen ist, wird sich nichts ändern. Dafür spielen aktuelle Interessen eine viel zu große Rolle. Und wer kümmert sich schon um die Probleme von morgen, wenn er es heute nicht einmal schafft, mit anderen gemeinsam auf einem Planeten zu leben?

Globalisierung

Dienstag, Oktober 24th, 2006

Hong Kong, October 24th of 2006 – Lik-Sang.com, the popular gaming retailer from Hong Kong, has today announced that it is forced to close down due to multiple legal actions brought against it by Sony Computer Entertainment Europe Limited and Sony Computer Entertainment Inc. Sony claimed that Lik-Sang infringed its trade marks, copyright and registered design rights by selling Sony PSP consoles from Asia to European customers, and have recently obtained a judgment in the High Court of London (England) rendering Lik-Sang’s sales of PSP consoles unlawful.

As of today, Lik-Sang.com will not be in the position to accept any new orders and will cancel and refund all existing orders that have already been placed. Furthermore, Lik-Sang is working closely with banks and PayPal to refund any store credits held by the company, and the customer support department is taking care of any open transactions such as pending RMAs or repairs and shipping related matters. The staff of Lik-Sang will make sure that nobody will get hurt in the crossfire of this ordeal.

A Sony spokesperson declined to comment directly on the lawsuit against Lik-Sang, but recently went on to tell Gamesindustry.biz that “ultimately, we’re trying to protect consumers from being sold hardware that does not conform to strict EU or UK consumer safety standards, due to voltage supply differences et cetera; is not – in PS3’s case – backwards compatible with either PS1 or PS2 software; will not play European Blu-Ray movies or DVDs; and will not be covered by warranty”.

Quelle: http://www.lik-sang.com/news.php?artc=3901

Wieder mal ein tolles Beispiel dafür, wie mit allen Mitteln verhindert wird, dass die Globalisierung der Kundennachfrage stattfinden kann. Globalisierung ist immer nur dann gut, wenn es darum geht, Produktionskosten zu verringern und sich neue Märkte zu erschließen. Diese Märkte müssen dann aber möglichst unabhängig zu anderen Märkten auf der Welt sein, denn ansonsten könnte der Kunde ja auf die Idee kommen, sich die gewünschten Artikel dort zu kaufen, wo er eben günstiger, früher oder überhaupt verfügbar ist.

Fernsehwerbung

Montag, Oktober 16th, 2006

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat die Abgeordneten des EU Parlaments aufgefordert, sich beim Novellieren der EU Fernsehrichtlinie für eine komplette Liberalisierung der Werbezeiten bei gleichzeitiger Ablehnung von Produktplatzierungen einzusetzen. “Wenn die derzeitigen starren Beschränkungen bei der Werbezeit auf 12 Minuten je Stunde und das grundsätzliche Verbot, Einzelwerbespots zu senden, nicht abgeschafft oder zumindest abgemildert werden, sehe ich unsere Rundfunkveranstalter im Wettbewerb mit den Abrufdiensten als erheblich benachteiligt an”, schrieb Neumann an die Abgeordneten. Anders als viele Verbraucherschützer befürchtet er keine Überflutung mit Werbung, die Zuschauer würden “dies zu verhindern wissen”.

Quelle: www.heise.de

Ja, ich weiß, dies zu verhindern. Filme schaue ich auf den privaten Sendern fast gar nicht mehr. Stattdessen beschränke ich mich auf das Schauen von DVDs (die ja glücklicherweise noch ohne Werbung während des Films laufen) oder auf das Schauen der interessanten Filme im PayTV (Premiere, ÖR). Sehr lohnend war in diesem Zusammenhang auch die Anschaffung eines SAT-Receivers mit eingebauter Festplatte. Werbung besteht so nur noch aus dem Drücken der Sprungtaste bis zum Ende des Werbeblocks.
Eine weitere Lockerung der Rahmenbedingungen für Werbung wird hoffentlich auch andere Zuschauer zum Umschalten bewegen, so dass man vielleicht auch bei den Privaten mal wieder eine gesunde Menge an Werbung ertragen muss.

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