Google Latitude

Juli 27th, 2009 by Thomas

Der Nutzer entscheidet selbst, wer wissen darf, wo er sich aufhält: Auf der Freundeliste können die Personen ausgewählt werden, die den Aufenthaltsort sehen dürfen. Ohne Google-Account ist das aber nicht möglich. Auf Wunsch wird die Markierung zeitweise abgeschaltet, wenn der Standort nicht sichtbar sein soll.

Läuft die Webapplikation, wird der Standort kontinuierlich aktualisiert.

Quelle: www.golem.de

Hm, so ist das doch langweilig. Wenn jeder selbst entscheiden kann, ob er gesehen werden möchte oder nicht, können wir doch die ganzen Terroristen garnicht mehr verfolgen. Da ja immer mehr Mobiltelefone auch mit GPS-Empfängern ausgestattet sind, wäre ich schwer dafür, eine solche Software auf allen Telefonen zu installieren und dauerhaft laufen zu lassen. Was wir dadurch an Sicherheit gewinnen könnten…

Abgesehen davon sicherlich eine witzige Applikation. Leider läuft die nicht nebenbei auf dem iPhone (wer braucht schon Multitasking auf dem Telefon…). Somit kann ich mich nicht von Freunden verfolgen lassen.

Wieder was gelernt

Juli 20th, 2009 by Thomas

Soeben habe ich festgestellt, dass die Links auf Kategorien und Tags nicht mehr funktionierten. Hier muss bei irgendeiner der Installationen mal was umgestellt worden sein. Bei Klick auf einen der Links erhielt man nen 404 mit der Nachricht

The requested URL /tags/abcd/ was not found on this server

Abhilfe schaffte das Aktualisieren im Adminmenü unter Einstellungen/Permalinks. Nun geht alles wieder.

Schöne neue Fernsehwelt

Juli 20th, 2009 by Thomas

Die Verbraucherzentrale NRW weist zudem darauf hin, dass die TV-Sender mit der CI-Plus-Technik den “heimischen Umgang mit ihren Sendungen besser kontrollieren” könnten. Das könne den Zuschauern im Vergleich zum derzeitigen CI-System erhebliche Verschlechterungen bescheren. Denn mit CI+ biete sich die beispielsweise Möglichkeit, wesentliche Funktionen eines modernen Festplattenrecorders beliebig zu sperren: So könnten die TV-Sender etwa festlegen, dass eine Sendung überhaupt nicht aufgezeichnet werden kann (“no copy”), ein aufgenommener Spielfilm nach fünf Tagen automatisch gelöscht wird, Werbeblöcke nicht schnell “vorgespult” werden können (“ad-skipping”) oder eine zeitlich versetzte Wiedergabe (“Timeshift”) unmöglich gemacht wird.

Quelle: www.heise.de

Na, das klingt doch genau wie etwas, das ich unbedingt haben möchte. Und es wird ja auch Zeit, dass dieses Raubkopiertum im Fernsehen aufhört. Wäre ja noch schöner, wenn man das aufnehmen, anhalten und vorspulen könnte, wie man wollte… Moment… das kann ich doch heute problemlos. Dann bin ich ja mal gespannt, wie man mir dieses Zeug andrehen will. Im Zweifel kann ich nämlich auf den ganzen Kram problemlos verzichten. Da fällt mir ein: Es wird mal wieder Zeit für ein gutes Buch. Empfehlungen?

Vista: missing operating system

Juli 9th, 2009 by Thomas

Den gestrigen Abend durfte ich mir mit einem nicht mehr startenden Rechner vertreiben. Laut Aussage der Nutzer hatten die den Rechner zuletzt ganz normal heruntergefahren. Beim nächsten Startversuch startete Windows leider nicht. Der Rechner meldete missing operating system.

Die erste Idee: Mal schauen, was die boot.ini sagt… Der erste Fehlschlag. Bei Vista gibt es die nicht mehr. Stattdessen muss man über ein Programm namens bcdedit arbeiten. Nur wie soll man das tun, wenn Windows nicht startet? Also die Installations-CD genommen und die Reparaturoptionen genutzt. Dort gibt es nämlich auch eine Konsole.
Von dort ließ sich bcdedit leider nicht aufrufen, weil die entsprechende Datei nicht gefunden wurde. Auch bei der Auswahl des zu reparierenden Betriebssystems wurde nichts angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt vermutete ich, dass der RAID-Treiber Ärger macht. Allerdings konnte man auf die im RAID befindlichen Platten problemlos zugreifen, weswegen der Fehler wohl woanders zu suchen war. Nach ewigem Suchen im Netz bin ich dann Schritt für Schritt der Lösung näher gekommen. Letztlich war Folgendes zu tun:

1. Start der Reparaturkonsole
2. Start des Programms diskpart
3. Aktivschaltung der richtigen Partition mit Hilfe von Diskpart (Befehle: select disk [n], select partition [n], acitvate)
4. Ausführen von bootrec /fixmbr
5. Ausführen von bootrec /fixboot
6 Ausführen von bootrec /rebuildbcd

Danach lief der Rechner wieder wie gewohnt. Ich hoffe, das bleibt dauerhaft. Wie der Rechner aber einfach so vergessen konnte, von wo er zu booten hat, bleibt mir aber ein Rätsel.

Cool gemachtes Video

Juli 8th, 2009 by Thomas

Du bist Deu… Terrorist

Juni 27th, 2009 by Thomas

Bei CrLf gefunden und für gut befunden. Daher muss ich das Video auch mal verlinken.

Star Trek

Mai 24th, 2009 by Thomas

An diesem Wochenende bin ich endlich dazu gekommen, den neuen Star Trek Film im Kino zu schauen. Ich war aufgrund der Trailer und aufgrund des einen oder anderen Berichts im Vorfeld sehr skeptisch. Auch die generelle Idee, die frühen Jahre von Kirk und Spock als Thema aufzugreifen, gefiel mir nicht besonders. Etwas Ähnliches hatte man schließlich schon mit Enterprise probiert, was bei den Fans nicht besonders gut ankam (obwohl ich es nach allem für eine sehr gelungene aber leider zu kurze Serie halte). Und dann musste ich noch davon lesen, dass man das Franchise neu starten wollte, was mich erst recht skeptisch werden ließ.

Nachdem ich den Film nun gesehen habe, bin ich noch immer unentschlossen. Ich wurde zwar gut unterhalten, aber irgendwie fehlte mir ein wenig Star Trek Optik und Flair. Die Schauspieler sind nicht schlecht besetzt und auch die Geschichte unterhält durchaus. Leider lief der Logikkompensator an einigen Stellen heiß, was aber wohl dem “Neustart” des Franchise geschuldet wird. Da ich im Vorfeld nicht allzu viel erwartet hatte, war der Film im Nachhinein empfehlenswert. Man darf eben nur kein Star Trek erwarten. Dafür war dann doch zuviel Action und zuviel Kameragewackel drin.

Ach ja: Diese Wackelei geht einem doch wirklich auf die Nerven. Was in einer Serie noch nett wirken kann, ist bei einem Kinofilm meiner Meinung nach nicht angebracht. Besonders genervt hat es mich während der Gespräche. Warum kann man heutzutage nicht mal mehr in einem Dialog die Kamera still halten?

Marathon HH geschafft

April 28th, 2009 by Thomas

Es ist zwar schon Dienstag, aber es ist wohl noch nicht zu spät zu verkünden, dass ich den Hamburg Marathon erfolgreich hinter mich gebracht habe. Ich habe für den kleinen Lauf 4 Stunden 46 Minuten und ein paar Sekunden benötigt, was leider knapp an meiner Zielzeit von 4:45 vorbei ist. Im Vergleich zu den 5h13 aus New York habe ich aber eine deutliche Steigerung geschafft. Und das trotz der deutlich kürzeren Vorbereitung (nur ca. 10 Wochen und etwa die Hälfte der Kilometer, die ich vor New York im Training gelaufen bin) und des warmen Wetters (es war so heiß zwischendurch… und dann z.T. kein Schatten auf der Straße).

Insgesamt war der Lauf ganz nett vom Umfeld, aber alles war irgendwie eine Stufe kleiner als NY. Das machte aber nichts. Ich fand es sehr angenehm, in Hamburg zu laufen. Außer an den Stellen, an denen die Zuschauer ihre Grills aufgebaut hatten ;-)

Gesetzentwurf für Kinderpornosperren

April 22nd, 2009 by Thomas

Nachdem in den letzten Tagen einige Provider sich freiwillig verpflichtet haben, die geheime Liste des BKA auf ihren DNS-Servern zu hinterlegen und Stoppschilder bei Aufruf dieser Seiten zu präsentieren, gibt es seit heute einen Gesetzentwurf, um das Ganze für alle geltend zu machen. Und was einem in diesem Zusammenhang berichtet wird, ruft bei mir größtmögliche Übelkeit hervor!

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen betonte, dass das Gesetz bei der Frage der Technik der Sperren über die zunächst mit fünf Providern am Freitag abgeschlossenen Verträge hinausgehe. So werde nun “mindestens” eine Zugangserschwernis über das Domain Name System (DNS) vorgesehen. Generell sei der Entwurf aber “technikoffen” formuliert, sodass Provider auch zusätzliche Sperrmethoden einsetzen könnten. Zudem werde die Stopp-Seite zwingend für alle betroffenen Zugangsanbieter. Es bleibe ferner “als Option offen, dass eine Täterermittlung erfolgen kann”. So sei etwa “festzustellen, ob jemand wiederholt einschlägige Seiten aufzurufen versuche”. Damit könne sich ein “Puzzle” zusammensetzen.
[...]
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die zunächst schwere verfassungsrechtliche Bedenken gegen die vertragliche Lösung ins Feld geführt hatte, räumte ein, dass mit dem Vorhaben Kommunikationsströme im Internet im großen Stil kontrolliert werden müssten. Aber es gehe um einen so hohen Wert, dass die Verhältnismäßigkeit der Eingriffe gewahrt bleibe. Verbindungsdaten und IP-Adressen seien zudem vom Fernmeldegeheimnis geschützt, sodass ein Eingriff hier “nur auf Basis eines Gesetzes” erfolgen dürfe. Der Rechtsstaat verlangt laut der SPD-Politikerin aber auch, dass die über die Stopp-Seite ausfindig gemachten Straftäter verfolgt und anklagt werden. Der Entwurf sehe daher vor, dass es für die Strafverfolger möglich sei, “in Echtzeit” direkt beim Provider auf die IP-Adressen der “Nutzer” des virtuellen Warnschilds zuzugreifen. Eine Strafbarkeit liege schon in dem Moment vor, wenn nicht nachgewiesen werden könne, dass es sich um ein Versehen oder eine automatische Weiterleitung gehandelt habe.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Bundeskabinett-beschliesst-Gesetzesentwurf-zu-Kinderporno-Sperren–/meldung/136556

Insbesondere den letzten Satz von Frau Zypries möge man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das ist de facto die Aufhebung der Unschuldsvermutung! Und das, wo ich noch nicht mal im Vorfeld wissen kann, welche Seiten im Internet überhaupt gesperrt sind. Denn die Liste ist ja geheim! Wenn selbst die Justizministerin der Meinung ist, dass man erstmal schuldig ist, bis die eigene Unschuld bewiesen ist, so läuft es in diesem Staat aber ganz falsch!

Ich möchte diesen Moment nutzen, um einen Nutzer des Heise-Forums zu zitieren: Der Blitz soll sie beim Scheißen treffen!

Fest steht: Gewählt wird garantiert keine dieser Parteien, die offenbar nur noch aus Grundgesetzgegnern bestehen. Aber leider gibt es noch zu viele Anhänger dieser Parteien. Aus welchem Grund auch immer…

Und weiter geht’s

April 20th, 2009 by Thomas

Der jüngste, heise online vorliegende Entwurf für eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung zum Sperren kinderpornographischer Webseiten enthält im Vergleich zum vorherigen Arbeitsentwurf gravierende Änderungen. Dem Text des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge sollen die Zugangsanbieter die geplanten Stopp-Seiten nun selbst hosten. Außerdem dürfen sie Zugriffs-IP-Adressen erheben und auf Anforderung an Strafverfolgungsbehörden weitergeben. Die Beschlussvorlage der Bundesregierung soll am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden.

Sie dürfte bei Datenschützern für neuerlichen Unmut sorgen: Selbst auf dem stilisierten Stopp-Schild, welches das Bundesfamilienministerium bisher für die heftig umstrittene vertragliche Blockadelösung mit fünf Providern vorgesehen hat, ist bislang nachzulesen, dass vom federführenden Bundeskriminalamt (BKA) keine IP-Adressen oder andere Identifizierungsdaten aufbewahrt werden sollen.

Nicht mehr enthalten ist in dem überarbeiteten Dokument zudem die zunächst geplante Beschränkung der Sperrliste auf außereuropäische Webseiten. Vielmehr ist im Entwurf für einen neuen Paragraphen 8a Telemediengesetz (TMG) nun die Rede von “vollqualifzierten Domainnamen, Internetprotokoll-Adressen und Zieladressen von Telemedienangeboten”. Einbezogen werden sollen zudem nicht nur kinderpornographische Darstellungen an sich, sondern auch Webseiten, “deren Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote zu verweisen”. Falls nach Inkrafttreten der Regelung auch Whistleblower-Plattformen wie Wikileaks.org aufgrund der bereits wiederholt erfolgten Veröffentlichung von Sperrvorgaben anderer Länder von Anfang an auf die schwarze Liste aufgenommen würde, könnten somit auch Nutzer dieser Seiten auf dem Umweg über die Provider ins Visier der Strafverfolger geraten.

Quelle: www.heise.de

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