Schweden 2008

Hier nun die lang versprochenen Bilder aus Schweden. Natürlich jeweils mit einem kleinen Kommentar versehen.

19. / 20.06.2008 Anfahrt

Am 19.06.2008 fuhren wir gegen 18:00 vom Startort los. Erstes Ziel war das dänische Grena. Dort wollten wur um 1 Uhr die Fähre nach Varberg nutzen, um nach Schweden zu kommen. Wir waren sehr pünktlich an der Fähre und nutzten die Zeit, das erste Bierchen der Tour zu trinken.
Auf der Fähre angekommen, nutzten wir die Fahrzeit, um ein wenig zu schlafen:

Blick von meinem Schlafplatz

Nach nicht besonders viel Schlaf (es schaukelte etwas und der Boden war mir doch etwas zu hart), kamen wir dann in Varberg an. Es war mittlerweile Freitag. Hier erwartete uns erstmal eine Alkoholkontrolle. Zum Glück hatten wir vor dem Schlafengehen jeder nur 2-3 Bier getrunken und unsere Fahrer durften weiterfahren. Nun ging es auf in Richtung Göteborg. Kurz hinter Göteborg machten wir Rast, um zu tanken und zu frühstücken. Dabei hatten es folgende Vögel auf uns abgesehen:


Vögel auf Rastplatz

Von diesen Vögeln schwirrten circa 25 auf dem Rastplatz umher. Sie belagerten uns in der Hoffnung auf unser essen. Sie holten sich dies sogar aus der Hand ab. Ziemlich gut dressiert…

Nun, nach der guten Pause ging es gut gestärkt und kaum müde in Richtung Grunnerud am Stora Le. Hier warteten unsere Kanus auf uns. Der Startplatz sah folgendermaßen aus:


Hier ging es los

Von diesem Platz paddelten wir bei ziemlichen Wellengang (mir war etwas mulmig dabei, denn so voll beladen wollte ich nicht unbedig kentern) ein wenig in der Gegend umher. Wir machten dann relativ bald unseren ersten Stopp:


Eine kleine Pause

Nach dieser Pause ging es noch ein wenig weiter, bis wir unseren ersten Übernachtungsplatz fanden. Hier machten wir es uns gemütlich. Der Platz befand sich auf einer Insel, die zur Hälfte in Schweden und zur anderen Hälfte in Norwegen lag. Hier nun ein paar Impressionen:

Die erste Hütte (in der ich aufgrund von Platzmangel leider nicht schlief)


Mein erster Schlafplatz


Das “Zelt” unter dem wir viel Zeit verbrachten, wenn es regnete. Und zum essen :)


Das erste Abendbrot

21.06.2008

Nach dem ersten Tag folgte ein eher ruhiger solcher. Wir paddelten aufgrund des Wetters nur auf die andere Seeseite, um uns eine nahegelegene Hütte anzuschauen. Diese wurde für schlecht befunden und wir blieben an unserem Standort. Wir schauten uns die Insel an:


Ein Spaziergang

Auf dem Spaziergang kamen wir auch an unserem stillen Örtchen vorbei. Leider hatte dieses keinen Seeblick. Das hatte allerdings den Vorteil, dass selten länger besetzt war:


Das stille Örtchen

Nach dem Spaziergang war es dann u.a. an mir, den angefallenen Müll ins nahegelegene Norwegen zu tragen. Auf dem Weg begegnete mir ein Klippenspringer:


Klippenspringer

Natürlich sprang er nicht. Dafür war das Seewasser auch viel zu kalt. In Zentimetern konnte man die Temperatur zumindest nicht mehr messen. Zurück am Startplatz traf ich dann auf Werder Bremen:


Werder Bremen in Schweden

22.06.2008

Am 22. war leider sehr bescheidenes Wetter. Es regnete eigentlich den ganzen Tag. Und das, obwohl es in der Nacht noch super aussah. Um Viertel nach Zwölf zeigte sich nämlich folgendes Bild:


Mitten in der Nacht

Am Tag folgte dann nur noch Regen:


Blick in die eine Richtung inklusive unseres Kühlschranks


Blick in die andere Richtung

23.06.2008

An diesem Tag machte ich mit 2 anderen Tourteilnehmern einen Tagesausflug nach Lennartsfors. Hier gibt es eine nette Schleuse mit 3 Schleusenbecken. Wir paddelten von unserer Insel ans gegenüberliegende Ufer und gingen dann noch etwa 8 km zu Fuß. Auf der Rücktour nahm uns netterweise ein Schwede mit, so dass wir nicht die ganze Strecke laufen mussten.


Ich ließ mich chauffieren


Die Schleuse wird geöffnet


Eine der Kammern


Der Blick in Richtung Lelang

Als wir dann zurückkamen, machten am gegenüberliegenden Ufer die Wolken eine kleine Show. Trotz unserer Befürchtungen blieb auf unserer Seite das Wetter gut. Eindrucksvoll sah das ganze trotzdem aus:


Dunkle Wolken am Horizont

24.06.2008

Am 24.06. verlegten wir unseren Rastplatz. Hierfür paddelten wir eine ganze Ecke. Der zweite Platz war insgesamt schöner als der erste. Wir blieben hier bis zum letzten Tag und machten u.a. einen Ausflug Richtung Lennartsfors. Diesmal allerdings mit voller Besetzung.


Wir paddeln!

Unser Platz war sehr windstill gelegen. Das sieht man auch am folgenden Bild:


Vorne die Bucht an unserem Platz, hinten der “aufgepeitschte” See

Auf dem folgenden Bild verstecken sich unser Rastplatz, das Zelt und die Kanus:


Blick in Richtung Rastplatz

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